Familie Haßfeld in Curahuasi (Peru):


Ein Missionskrankenhaus für die Quechua-Indianer Perus

Die medizinische Situation der Quechua-Indianer:

Nach der Eroberung Perus durch die Spanier im 16. Jahrhundert wurden die Quechua-Indianer gesellschaftlich ins Abseits gedrängt. Die Nachfahren der Inkas im peruanischen Hochland, z.B. in der Region Apurimac, leben in bitterer Armut. Die bei uns selbstverständliche medizinische Grundversorgung ist für die wenigsten erreichbar. Das zeigt sich an der hohen Säuglingssterblichkeit, Unterernährung und der niedrigen Lebenserwartung. Im Zeitalter der bei uns üblich werdenden Wunschkaiserschnitte ist für viele Quechuas eine medizinische Versorgung in lebensbedrohlichen Situationen nicht realisierbar. Auf 10.000 Menschen kommen nur 2,8 Ärzte.

Diospi Suyana

Durch den Betrieb des Missionsspitals Diospi Suyana möchten wir der großen medizinischen Not unter den Nachfahren der Inkas (Quechuas) begegnen. Als überzeugte Christen sehen wir uns zur Nächstenliebe verpflichtet.


Letzter September Rundbrief 55


Aktuelle Gebetsanliegen von Jens und Damaris Haßfeld:

Hallo liebe Beter,

hier einige aktuelle Anliegen:

Dank:

  • wir sind gut vor schon fast 4 Wochen in Peru angekommen
  • wir konnten die Arbeit wieder aufnehmen und freuen uns, dass das Krankenhaus in der Coronakrise gut funktioniert
  • vor einer Woche konnte der derzeit letzte Coronapatient nach einer langen Behandlung auf der Intensivstation entlassen werden
  • Damaris und ich konnten gestern unseren 24. Hochzeitstag feiern

Bitte:


  • Elias muss Fernunterricht machen, da hier in Peru 2020 kein Präsenzunterricht stattfindet - für die nötige Spannkraft
  • Damaris teilt sich die Leitung für die kommenden 9 Monate mit einem Kollege - für gute Koordination untereinander
  • für die Missionare vor Ort, die teilweise frustriert sind wegen des schon so lange anhaltenden Ausnahmezustands

Danke und liebe Grüße

    Jens und Damaris